Flow

Die 10 Merkmale eines Flow-Zustands und wie du ihn erreichst

Wenn wir im Flow sind, läuft alles rund. Wir sind glücklicher, leistungsfähiger und werden zudem mit einem Extra Schub Motivation belohnt. Aber was genau ist Flow eigentlich? Wie erreichen wir diesen Zustand und wie kann VAHA uns dabei helfen? Die Antworten auf all diese Fragen erfährst du hier!

Was bedeutet es, “im Flow” zu sein?

Erinnerst du dich an einen Moment in deinem Leben, in dem du vollkommen in dem aufgegangen bist, was du gerade getan hast? Vielleicht beim Tanzen mit Freunden, als du ganz mit der Musik eins geworden bist oder vor der Deadline eines wichtigen Projekts, bei dem du kurz vor der Abgabe noch nie gekannte Ressourcen der Konzentration und Kreativität in dir entdeckt hast. Die Ideen strömen nur so aus dir heraus und ehe du dichs versiehst, hast du bis tief in die Nacht durchgearbeitet, – obwohl es dir nur wie 5 Minuten vorkam. 

Diese Erfahrung hat einen Namen: Flow.

Flow beschreibt einen Bewusstseinszustand, in dem wir optimale Leistung erbringen, während wir uns gleichzeitig glücklich und erfüllt fühlen. Unser Fokus wird laserscharf, wir verlieren das Gefühl für Zeit und verschmelzen mit unserer Handlung, oder – wie es der Begründer der Flow-Forschung, Mihaly Csikszentmihalyi ausdrückt:

Flow ist, wenn du dich völlig auf eine Tätigkeit um ihrer selbst willen einlässt. Das Ego verschwindet. Die Zeit vergeht wie im Flug. Jede Handlung, jede Bewegung und jeder Gedanke folgt unweigerlich aus den Vorhergehenden, wie beim Jazz spielen. Dein ganzes Wesen ist involviert, und du setzt deine Fähigkeiten bis zum Äußersten ein. [1] - Mihaly Csikszentmihalyi

Die 10 Merkmale eines Flow-Zustands

Wenn du dich nun fragst, ob auch du im Alltag bereits öfter in den Flow eintauchst, gibt es einen einfachen Weg, das herauszufinden.

Csikszentmihalyi und die folgende Generation von Flow-Forschern haben 10 Merkmale eines Flow-Zustands definiert, die als nützliche Checkliste dienen, wenn wir herausfinden wollen, ob wir uns bei dem, was wir tun, im Flow befinden. Bei diesen 10 Merkmalen handelt es sich um Folgende:

  1. Handlung und Bewusstsein verschmelzen. Wir sind vollkommen versunken in dem, was wir tun. Die Handlung fühlt sich automatisch an und erfordert kaum zusätzliche Ressourcen.
  2. Selbstlosigkeit. Unsere Selbstwahrnehmung und unser Selbstbewusstsein verschwinden, unser innerer Kritiker verstummt.
  3. Zeitlosigkeit. Unsere Wahrnehmung der Zeit verändert sich. Das Gefühl für Vergangenheit und Zukunft verschwindet und wir sind vollkommen im Hier und Jetzt.
  4. Mühelosigkeit. Die Handlung geht uns leicht von der Hand. Die Erfahrung ist an sich lohnend, d. h. „autotelisch“.
  5. Kontrolle. Wir fühlen, dass wir die Kontrolle über die Situation haben. 
  6. Eigenmotivation. Die Erfahrung ist aus sich selbst heraus motivierend. Wir führen diese Handlung nicht aus, um etwas dafür zu bekommen, sondern weil sie sich so unglaublich gut anfühlt. 
  7. Vollkommene Konzentration. Wir spüren eine intensive Konzentration auf ein begrenztes Informationsfeld. Totaler Fokus auf das, was wir im Hier und jetzt gerade tun.
  8. Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeiten. Die Herausforderung der anstehenden Aufgabe übersteigt unsere Fähigkeiten gerade so viel, dass wir uns außerhalb unserer Komfortzone bewegen müssen. Aber nicht so sehr, dass wir überfordert sind.
  9. Klare Ziele. Wir haben für die aktuelle Handlung vor uns ein klares Ziel. Kein großes Ziel (wie die Olympischen Spiele zu gewinnen), sondern kleine, überschaubare Etappenziele. Wir wissen also, was wir jetzt tun und was wir als Nächstes tun werden. So bleibt unsere Aufmerksamkeit in der Gegenwart konzentriert.
  10. Sofortiges Feedback. Die Lücke zwischen Ursache und Wirkung ist winzig, sodass wir bei Feedback sofort korrigieren können, was wir tun. [2]

Wenn alle oder ein Großteil dieser Merkmale gegeben sind, befinden wir uns im Flow – aber wie genau führen wir diesen Zustand herbei? Wie sich herausstellt, indem wir 4 Punkte der obigen Checkliste gezielt einsetzen, um die perfekten Bedingungen für den Flow-Einstieg zu schaffen.

So kommst du in den Flow

Sehen wir uns nun die letzten 4 Punkte der Flow-Merkmale etwas genauer an: Vollkommene Konzentration, Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeiten, Klare Ziele und Sofortiges Feedback. Diese werden in der heutigen Flow-Forschung auch als Flow-Auslöser beschrieben [3]. Sie sind also nicht nur Teil des Flows, sondern zugleich auch die Voraussetzungen für diesen Zustand.

Möchten wir in den Flow kommen, ist es also entscheidend, dass wir uns ganz auf die vorliegende Aufgabe konzentrieren und unsere Fähigkeiten der gestellten Herausforderung gewachsen sind; wir wollen bis zum Äußersten gefordert sein, ohne uns jedoch überfordert zu fühlen. Wir brauchen bei unserem Tun ein klares Ziel vor Augen und eine Form der Rückmeldung, ob wir diesem Ziel näher kommen.

Sind diese Bedingungen gegeben, können wir von den genialen Eigenschaften des Flows profitieren: Wir sind hoch motiviert, einer Sache nachzugehen, da sie uns bei ihrer Ausführung zutiefst erfüllt. Und da wir im Flow-Zustand optimale Leistung erbringen, machen wir schnelle Fortschritte und erreichen unsere Zielen so mit Leichtigkeit und Freude.

Vahā’a – wenn wir unsere Ziele fließend leicht erreichen

Flow ist ein so wertvoller Zustand, dass VAHA dazu beitragen möchte, dass wir ihn in unserem Alltag viel öfter erreichen. Daher auch unser Name:

Vahā’a kommt aus dem Punjabi – einer von 179 Sprachen in Indien und Pakistan – und bedeutet übersetzt Flow. Und um jedem den Einstieg in den Flow zugänglich zu machen, haben wir die 4 Flow-Auslöser in deine VAHA Journey integriert – damit du beim Training dein volles Potenzial ausschöpfen kannst und leicht und mühelos Fortschritte machst.

Denn obwohl regelmäßige Bewegung ein Grundstein unseres Wohlbefindens ist, fällt es vielen von uns schwer, uns täglich zu motivieren und Sport zu einer festen Gewohnheit werden zu lassen. Im Flow wird dein Workout jedoch zu etwas, das dir Spaß macht und das du aus eigenem Antrieb verfolgst. Und das ganz einfach, weil die Rahmenbedingungen für das Eintauchen in den Flow in deiner VAHA Journey eingebaut sind.

Die 4 Flow-Auslöser in deiner VAHA Journey

  1. Vollkommene Konzentration. Wer einen Teil der Verantwortung abgibt, kann sich ganz auf sich konzentrieren. Bei VAHA begleitet dich dein Personal Trainer digital während des Workouts und unterstützt dich live bei der richtigen Ausführung der Übungen oder du wirst in deiner VAHA Journey durch die passenden Trainingsvideos geführt. So kannst du dich ganz auf dein Workout konzentrieren, ohne dich fragen zu müssen, was du als Nächstes tun sollst.
  2. Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeiten: Basierend auf deinem aktuellen Fitnesszustand (zusammengesetzt aus Faktoren wie Trainingserfahrung, Gesundheit und Lebensumstände) erstellt dein Personal Trainer aus mehr als 600 Workouts einen zu 100% auf dich zugeschnittenen Trainingsplan, sodass du immer perfekt bis hin an deine Grenzen herausgefordert wirst, ohne dabei überfordert zu werden.
  3. Klare Ziele: In deiner VAHA Journey definierst du klare Ziele, die du immer nachverfolgen und deinem Leistungsstand anpassen kannst, so weißt du immer genau, auf was du hin arbeitest und welche einzelnen Etappenziele du auf dem Weg dorthin unternimmst.
  4. Sofortiges Feedback: Feedback erhältst du von unserem Personal Trainer oder – wenn du alleine trainierst – von VAHAs Bewegungsanalyse, die dich bei deinen Workouts mit digitalem Echtzeit Feedback bei der richtigen Ausführung der Übungen unterstützt. So kannst du deine Handlung immer sofort korrigieren und optimieren und behältst deine Fortschritte im Blick.

Wenn wir im Flow sind, fühlt sich keine Tätigkeit nach Arbeit an, sondern wie ein einziger strömender Fluss. Einer, der uns die Energie, die wir für unser Tun aufbringen, in Form von Motivation, Willensstärke, Leistungsfähigkeit und Kreativität zurückgibt.

Dank wissenschaftlicher Erkenntnisse können wir unser Leben heute so einrichten, dass wir oft in den Flow kommen. Diese Gelegenheit sollten wir nutzen. Nicht nur, um unsere Motivation zu steigern und unsere Ziele zu erreichen, sondern auch, um Csikszentmihalyis These selbst zu überprüfen; dass Flow nämlich vor allem eines macht: glücklich.

 

Quellen:

[1] John Geirland: Go with the Flow. Interview with Mihaly Csikszentmihalyi. Wired Magazine, 09.01.1996.  https://www.wired.com/1996/09/czik/

[2] Steven Kotler: How the hell do you know if you’re in flow—or what’s a more technical definition of flow? In: Frequently asked questions on flow. https://www.stevenkotler.com/rabbit-hole/frequently-asked-questions-on-flow

[3] Neueste Studien legen nahe, dass es sogar weit mehr als 4 Auslöser für Flow gibt. Wir konzentrieren uns in diesem Artikel auf die 4 am best erforschten, die auch eine zentrale Rolle für VAHA spielen. Weiterführende Informationen zu den Flow-Auslösern findest du hier: Steven Kotler: What’s a “flow trigger?”. In: Frequently asked questions on flow. https://www.stevenkotler.com/rabbit-hole/frequently-asked-questions-on-flow

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