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Hinter den Kulissen: VAHA Gründerin Valerie Bures-Bönström im Interview

Powerfrauen sind die neuen It-Girls, das zeigt spätestens die neueste „Role Model“-Kampagne von Barbie [1]. Statt blonder Haare und fragwürdigen Körperidealen verkörpert die Kultpuppe nun starke Frauen aus der Naturwissenschaft und möchte so Vorbild für mehr Diversität und Zeitgeist sein. Starke Frauen sind in aller Munde, und auch VAHA Gründerin Valerie Bures-Bönström wird oft als solch ein Powerfrauen-Idol gesehen. Gerade erst wurde sie vom Handelsblatt zu den 50 einflussreichsten Frauen der deutschen Tech-Szene gezählt, “die Gründertum und [die] Technologie-Branche in Deutschland maßgeblich vorantreiben” [2]. Warum Valerie zur Riege der Superfrauen gehört und was sie selbst von diesen Begriff hält, konnte man kürzlich in einem Porträt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen. Wir haben das Interview mit unserer Gründerin hier für dich zusammengefasst.

VAHA-Gründerin Valerie Bures-Bönström mit ihrer Tochter.

Der Werdegang einer Powerfrau

Ein Blick in den Lebenslauf verrät, dass Valerie Bures-Bönström eine echte Hands-on-Mentalität besitzt. Seit Jahren gehört die dreifache Mutter zu den erfolgreichsten Unternehmerinnen Deutschlands und rief in den vergangenen 17 Jahren nicht nur ein, sondern gleich drei Unternehmen ins Leben. Mit 24 Jahren gründete sie gemeinsam mit ihrem damaligen Mann die Sportstudio-Kette Mrs. Sporty, in die später auch Tennisstar Steffi Graf als Mitgründerin einstieg. Anschließend erschuf sie mit Pixformance ein digitales Fitnessgerät mit Bewegungsanalyse für Rehapatienten. Mit VAHA entwickelte sie diesen Fitness-Spiegel weiter für den Endverbraucher: Ein smartes Home-Gym mit digitalem Personal Training, Live Kursen und Entertainment-Programm. Wieder eine Fitness-Innovation, die auch Profisportler dazu begeistert mit einzusteigen – diesmal die Fußballlegende Manuel Neuer. Dennoch identifiziert sich Valerie selbst wenig mit dem Titel Powerfrau: “Das bin ich nicht, will ich auch nicht sein”, sagt sie im Interview mit der FAZ – das sei was für die Außendarstellung. Für sie zählen Werte, “wie man sie aus Familienunternehmen kennt”. Denn statt Startup-Klischees zu erfüllen, denkt Valerie eher konservativ: “Ich gehöre zu denjenigen, für die jeder Cent etwas wert ist.”

 Mehr als nur Erfolg: Unsere Gründerin ist “voll im Flow”

Wer sich mit Valerie unterhält, merkt schnell, dass der Begriff “Powerfrau” zu kurz greift. Sie ist Vorausdenkerin, die zeigt, dass Vorbilder nicht nur geschickte Marketing-Figuren sind,  sondern ganz normale Menschen – die aber konsequent ihre Vision verfolgen. Valerie kämpft für ihre Idee, komme was wolle. Gerade als VAHA auf Hochtouren läuft, erwischt sie eine Covid-19-Infektion: “Ich habe weitergemacht, obwohl ich wohl drei Monate nicht richtig denken konnte. Rückblickend musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ich bei der einen oder anderen Handlung nicht bei allen Sinnen gewesen war”. Aber selbst das bringt sie nicht von ihrem Weg ab. Denn Valerie ist nicht nur “die Fitmacherin” Deutschlands (so der Titel im Handelsblatt), in ihrer Welt dreht sich einfach alles um Fitness und Flow. Reiten, Skifahren, Kite-Surfen und Feldhockey sind ihre Passion. Und mit Yoga und Meditation bleibt sie in gerade dem “Flow”, den sie mit VAHA in jedes Wohnzimmer bringen möchte. Denn wenn wir im Flow sind, gehen die Dinge wie von selbst – wir sind effektiver, glücklicher und motivierter. Diese Philosophie steht hinter VAHA und ist gleichzeitig das Erfolgsrezept unserer Gründerin.

Unstoppable und mit jeder Menge Ideen 

Valerie sieht sich selbst als Entdeckerin: “Ich bin wahnsinnig neugierig, ein Erkenntnisjunkie, der immer Neues machen und lernen muss”. Ursprünglich wollte sie Professorin werden. Nun hat sie neben ihren drei erfolgreichen Unternehmen und einem Informatikabschluss von der FU Berlin auch einen MBA an der London Business School und promoviert gerade an der Universität Reykjavik zum Thema künstliche Intelligenz. Und dabei wird es sicherlich nicht bleiben: “Leider ist mein Ideenreichtum noch nicht erschöpft”, gesteht Valerie der FAZ lachend. “Es gibt noch Megainnovationen, für die ich Patente angemeldet habe, aber erst in zwei oder drei Jahren vielleicht realisieren kann, weil ich es heute nicht schaffe, sie umzusetzen, in der Zukunft aber noch eine große Rolle spielen können. Tolle Sachen, die technisch alle machbar sind.” Vorerst aber liegt der ganze Fokus auf VAHA und den neuesten Features wie dem smarten Motion Tracking oder dem Launch des VAHA S.  

Den ganzen Artikel aus der FAZ kannst du hier nachlesen.

 

[1] https://www.business-punk.com/2021/08/role-models-kampagne-barbie-moechte-kinder-fuer-naturwissenschaft-begeistern/

[2] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/technologie-die-stunde-der-frauen-das-sind-die-50-einflussreichsten-frauen-der-deutschen-tech-branche/27486020.html?ticket=ST-3772390-cT2jNOAnrryfkNzozZff-ap6

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